3. April 2025
Es ist Ostern, Festzeit der Auferstehung des Herrn. Ostern: das Fest großer Freude, das Fest der Hoffnung, das Fest des Lebens. Die Natur bricht auf, jeder Sonnenstrahl lässt uns hoffen auf mehr Licht, mehr Leben, mehr Fülle des Lebens.
Die Osternacht spricht in den vielen Lesungen vom Leben, vom Licht, das Gott schenkt und Gott für unser Leben will: So steht beim Propheten Ezechiel: „Und die Völker – Spruch des Herrn – werden erkennen, dass ich der Herr bin, wenn ich mich an euch vor ihren Augen als heilig erweise. Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. Ich nehme das Herz von Stein aus eurer Brust und gebe euch ein Herz von Fleisch. Ich lege meinen Geist in euch. Ihr werdet mein Volk sein, und ich werde euer Gott sein.“ (Ez. 36. 23b, 26-28)
Der auferstandene Herr bewirkt und garantiert diese Zusage Gottes. Deshalb betet die Kirche in der Osternacht: „So erfahre die Welt, was du von Ewigkeit her bestimmt hast: Was alt ist, wird neu, was dunkel ist, wird licht, was tot war, steht auf zum Leben, und alles wird wieder hell in dem, der der Ursprung von allem ist.“ (Oratorium in der Osternacht)
Zeigt uns die Natur nicht in diesen Tagen diese Kraft eines Neubeginns, die uns Gott in der Auferstehung seines Sohnes zugesagt hat?
Vertrauen wir auf diese seine Zusage!
Eine gesegnete Osterzeit!
Text/Foto: Sr. Ingeborg Wirz OSU